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Information über Ovis

von Prof. Dipl.-Ing. Ulrich Elwert
Architektur, Projektmanagement
Fachhochschule Mainz

anläßlich der Hauptversammlung der gif am Samstag 18.10.97

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Was ist Ovis?

'Objektverwaltungs- und Informationssystem'

Es ist nicht zu hoch gegriffen, wenn ich Ihnen eine Information über ein System ankündige, das den gesamten Markt des Immobilienmanagements in den nächsten Jahren revolutionieren wird.

Es beruht auf den langjährigen Erfahrungen aus der Entwicklung, Planung, Herstellung und Nutzung von Immobilien aller dabei beteiligten Berufsbilder wie:

  • Unternehmens- und Betriebsberater
  • Architekten und Fachingenieure
  • Bauingenieure aus der Bauwirtschaft
  • Immobilienwirtschaft
  • Haus-, Betriebs- und Anlagentechniker, etc.

Ovis wurde zunächst als Forschungsvorhaben betrieben, um die bis heute vorherrschenden, eklatanten Defizite sämtlicher sogenannter FM-Lösungen auszumerzen und eine einheitliche, durchgängige und logisch bedienbare Lösung für ein wirklich effizientes Immobilienmanagement zu schaffen.

Effizienz nicht nur in Hinblick auf funktionale Rahmenbedingungen, sondern auf die weitreichende strategische Bedeutung der Einführung einer solchen Lösung.

So muß ein praktikables Immobilienmanagement-System einerseits die völlig individuellen Anforderungen der verschiedenen Unternehmen unterstützten, andererseits aber auch völlig flexibel an die ebenso individuellen Unternehmensprozesse anpaßbar sein.

Nur ein fundiertes praxisbezogenes und technologisches Know-how kann hier Prozesse optimieren sowie Durchgängigkeiten und Wirtschaftlichkeiten garantieren, so daß ein produktiver Einsatz vom ersten Tage an gewährleistet und ein erhebliches finanzielles Rationalisierungspotential für Anwender erschlossen wird.

Dazu haben sich die u.g. Personenkreise, unabhängig von ihren beruflichen Bindungen, d.h. auch ohne finanzielle Unterstützung, zu einem Expertenteam zusammengefunden, um nach neuen, erfolgversprechenderen Methoden der Gebäudeplanung und -bewirtschaftung zu suchen.

Entscheidend für den Erfolg dieser Entwicklung war folgendes:

  • Entwicklungen liefen weder unter Finanz- noch Termindruck
  • Entwicklung verfolgte kein kommerzielles Interesse
  • Entwicklungen berücksichtigten stets die Wirtschaftlichkeit der Anwender
  • Produktverbesserungen beruhten auf innovativen Erkenntnisprozessen
  • Fortschreibung des maximal Erreichbaren durch ständige Qualitätskontrolle
  • eine bislang einmalige Bündelung verschiedenster Know-how und Erfahrungsträger der Software- und Bauwirtschaft

Beteiligt daran waren hauptsächlich:

  • Siegfried K. Holz, Architekt und Softwareautor,
    Vorstand Forschung & Entwicklung der UNIVERSE Architecture and Engineering Ltd. Schweiz,
    Urheber des führenden CAD-Programmes BAUPLAN,
    Gewinner verschiedener Bundeswettbewerbe Architektur für 'kosten- und flächensparendes Bauen'.
  • Prof. Ulrich Elwert, Dipl.-Ing. Fr. Architekt, Fachhochschule Mainz,
    Partner im Büro Elwert + Maßen, Architektur - Projektmanagement,
    Sprecher des Hochschularbeitskreises 'Informatik in der Architektenausbildung',
    Vorstandsmitglied in der Architektenkammer Baden-Württemberg,
    Beirat im 'Baukosteninformationszentrum Deutscher Architektenkammern GmbH', Normenobmann der DIN 277 und DIN 18960 'Baunutzungskosten'
    Unternehmensberater im RKW Bayern und Baden-Württemberg
  • Erhardt Dochow, Geschäftsführer der B&S EDV-Beratungs-GmbH, Schwetzingen, mit 20 jähriger Erfahrung in Konzept, Beratung, Entwicklung, Realisierung, Einführung und Management innovativer Hard- und Softwarelösungen mit branchenspezifischen Individualanforderungen, spezialisiert im Großrechnerbereich.
  • Armin Gandecki, Dipl.-Ing. Architekt, Geschäftsführer der DATATECTUR, Bremen, und renommierter Architekt für die kosteneffektive Erstellung und Bewirtschaftung von gewerblichen Immobilienprojekten.

Zu einem Team zusammengefaßt, beschäftigte sich die Gruppe mit der Erarbeitung von Integrationsmöglichkeiten verschiedener, innovativer Systemkomponenten sowie der Lösung softwaretechnischer Rahmenbedingungen. Insbesondere standen dabei auch ergonomische Gesichtspunkte im Vordergrund, welche die Einführung und Anwendung der zukünftigen Lösung für die Anwender so einfach und intuitiv, eben so praxisnah wie möglich, gestalten sollte.

Das Ergebnis dieses langjährigen Prozesses kann heute in jetzt vorliegenden Entwicklungen des Systems Ovis betrachtet werden, das alle bisher auf dem Markt anzutreffenden Softwareprodukte sehr deutlich - sowohl seitens der Handhabung als auch seitens der durchgängigen Funktionalität - in den Schatten stellt.

Ovis eröffnet neue Dimensionen im Bereich des rechnergestützten Immobilienmanagements.

Daß dieser Anspruch, respektive dieses Nutzenversprechen, nicht zu hoch gegriffen ist, kann sehr einfach an folgenden Folienbeispielen bewiesen werden:

  • Hinterlegte Zeichnung
  • Hierarchisch gegliederte Elementstruktur (Konzern, Standort, Liegenschaft,
    Block, Ebene, Zone, Raum, Elementstruktur, Element)
  • Elementmengen 'Wand' als Grundlage für die VOB-gerechte Verarbeitung bei der Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung der Herstellungs- und Instandhaltungsarbeiten
  • Elementmengen 'Raum' als Grundlage für alle DIN, gif und VOB konformen Berechnungen und Leistungen im Zusammenhang mit dem Flächen-, Umzugs-, Einrichtungs-, Netzwerk- und Instandhaltungsmanagement.

Allein mit diesen Aspekten wurde ein sehr deutliches Alleinstellungsmerkmal gegenüber allen bisher auf dem FM-Markt vorhandenen Systemen oder Programmen erzielt, was die erfolgreiche Anwendung einzelner Programme für spezielle Problemlösungen zwar nicht in Frage stellt, sehr wohl jedoch deren Wirtschaftlichkeit bei der Datenerhebung und deren weitergehende Anwendungsmöglichkeiten.

Erreicht werden diese für Anwender einzigartigen Nutzenvorteile hauptsächlich durch:

  • grafikbasierte elementorientierte Daten- und Faktenbank
  • Identität der grafischen und alphanumerischen Elemente und eine bei Änderungen
  • systemimmanente Datenerhebung und Datenfortschreibung durch eine
  • konsequente Objektphilosophie

Bei ganzheitlichem Einsatz von Ovis läßt sich so sehr leicht eine Kostenersparnis im Bereich der Betriebs- und Nutzungskosten von mehr als 30% erreichen, was vor allem durch die größere Transparenz und die damit verbesserten Entscheidungsgrundlagen bei der geplanten Instandhaltung und den nutzungsbedingten Energiekosten begründet wird.

Generell unterstützt Ovis die gesamte Schwachstellenanalyse aller betrieblichen Vorgänge.

Schon in der Phase Projektentwicklung entsteht mit den ersten Rahmenbedingungen eine Informationsdichte zur Entscheidungsfindung, die grundlegend hilft, das unternehmerische Risiko auch in allen weiteren Schritten erheblich zu minimieren.

Die während der Realisierungsphase erarbeiteten Daten stellen die Grundlage für das spätere Immobilienmanagement dar, gleich ob es sich um einen Neubau, einen Umbau oder eine Instandhaltung handelt. Selbst die grafische Bestandserfassung vorhandener Bausubstanz stellt im Zusammenhang mit Veränderungsmaßnahmen eine wirtschaftliche Arbeitsweise dar.

Alle weiteren Anwendungs- und Auswertungsmöglichkeiten des kaufmännischen, technischen und infrastrukturellen Gebäudemanagements während der gesamten Nutzungsdauer unterliegen den Vorteilen der strukturierten Daten- und Faktenbank.

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